Ich möchte an dieser Stelle erstmal klarstellen
das diese ganzen Vorurteile die es über mich gibt zu 98.98%
nicht stimmen.
Wenn es danach gehen würde wäre ich schon 5-mal gestorben.
Ich fing an mit 12 Jahren meine Beats zu basteln und zum passenden
Charakter die Texte zu fummeln, da ich meine Gefühle auf verbale Art verarbeiten wollte...
Mit 13 veröffentlichte ich mich dann mit Tracks wo ich mir heute an den Kopf fasse und am liebsten sagen würde: "Das war ich nicht!"
Mit der Zeit reift man ja bekanntlich, wobei ich ein Tempo von einer Schnecke hatte.
Ich nahm keine Kritik an und war übertrieben uneinsichtig.
Mit 14 Jahren kam dann Niveau ins Game.
Ich gewann einen Talentecontest und hatte Auftritte hier und dort,
die mir mein Manager vermittelte.
Jetzt bin ich 16 Jahre:
Ich selbst merke jetzt das ich mich mehr auf das Straßenleben und deren Gehäuchel konzentrierte und dementsprechend meine Tracks
formulierte --> damit ist jetzt Schluss!
Meine erste EP "SPRITZOPHREN" ist ab dem 26.06.2010 draußen und für 5,99 € in meinem dazu kommenden Shop oder auf Auftritten erhältlich.
Danke für euer Interesse,
+spritze+ _ esiskrassarap
Rap-Musik
Neuer Style und neuer Partner
VON MICHAEL MAUL, 14.05.10, 17:01h
Ben Robner und sein Mitstreiter Patrick Breitfelder (v.l) geben bald ihre erste CD heraus. (FOTO: MICHAEL MAUL)
BITTERFELD/MZ. Für den 16-jährigen Ben Robner alias "+spritze+" aus Wolfen gibt es kein Leben ohne Musik. Musik ist für
ihn Rap-Gesang und das ständige Weiterentwickeln der eigenen Technik, der musikalischen Umsetzung und des Ausdrucks.
Um das alles noch besser und ausgefeilter darbieten zu können, hat er sich nun seinen Freund Patrick Breitfelder - "p.Flow" - mit ins Boot beziehungsweise ans Mikrofon geholt. Es sei
Zufall gewesen, dass sich die beiden auf der gleichen musikalischen Wellenlänge getroffen hätten, sagen sie, aber es sei förderlich für die weitere Entwicklung. "Wenn du die Texte so rappen
willst, dass sie bei den Leuten ankommen, brauchst du zum einen gute Inhalte und zum anderen auch eine Menge Luft", erklärt der junge Musiker. Und dafür hat er sich seinen "Luftholer", wie er
scherzhaft sagt, an die Seite geholt. Gemeinsam könne man einem Text so viel mehr Ausdruck und dank der unterschiedlichen Ausdrucksweisen den Titeln mehr Power verleihen, sind sich die beiden
sicher.
Bei den Inhalten habe sich in den letzten Jahren auch eine Wandlung vollzogen, beschreibt Ben Robner seine Entwicklung. "Ich möchte mich nicht nur auf regionale Themen beschränken,
sondern auch andere Dinge in den Texten anpacken, die auch in anderen Gegenden verstanden werden", sagt Robner.
Das bedeute aber nicht, dass er auf der seichten Welle schwimme, wie er unterstreicht. "Ich möchte den Frust und die Aggressionen, die bestehen, mit der Musik ausdrücken, allerdings ohne
dabei in eine abfällige Ausdrucksweise zu verfallen", erklärt er den Inhalt seiner Musik.
Gemeinsam mit seinem Bühnen-Co hat er schon mehrere eigene Tracks aufgenommen. Der jüngste von ihnen heißt "B.O.Z.Z." und ist im Internet zu hören. Auch eine erste CD mit sieben Titeln
sei in Vorbereitung, die Ende Juni fertig wird und dann in verschiedenen Geschäften sowie im Internet zu erwerben sei, fügt Jörg Fichtner, der Manager der beiden, hinzu. Für ihn sei es wichtig,
seine Lebenserfahrung an die jungen Leute weiterzugeben. "Manchmal sind sie sehr impulsiv, was sicher für die Musik gut ist", sagt er. Aber oft müsse man auch bei Verhandlungen oder Ähnlichem mit
Fingerspitzengefühl an die Sache herangehen. Ihm mache es riesigen Spaß, die beiden jungen Leute zu unterstützen, so der Manager. Beide hätten etwas drauf und es wäre schade, wenn solche Talente
nicht gefördert würden.
Das, was die beiden in ihrem kleinen, aber feinen Kellerstudio in Wolfen abmischen und aufnehmen, kann sich auf alle Fälle hören lassen. Und dass Talent dahinter stecke, das habe sich
auch in jüngster Vergangenheit bei zahlreichen Auftritten - unter anderem in Bitterfeld und Raguhn - bestätigt, schätzt der Manager ein.
Ben Robner und sein Mitstreiter sind unter der Internet-Adresse www.spritze-rap.de zu erreichen.
Der 14-jährige Ben Robner ist Rapper aus Leidenschaft.
WOLFEN/MZ. Ohne sein Cap geht Ben Robner nicht aus dem Haus. Die "Brillis" funkeln. Das Mikrofon pendelt über dem T-Shirt.
Ben Robner fühlt sich wohl. Das Äußere ist wichtig, sagt er. "Aber, es ist nicht alles." "Doch ich muss mich in meinen Klamotten wohl fühlen. Die gehören einfach zum Image", meint Ben. Ben, der
Rapper. Ben, der Texter. Ben, der Beats-Mischer. Der 14-Jährige ist alles in einem. Und er ist auch ein Contest-Sieger. Bei einem Musik-Wettbewerb, der im Wolfener Kulturhaus stattgefunden hat,
wurde er zur Nummer eins gewählt. 17 Bands buhlten um die Gunst des Publikums, Ben holte sich ein Drittel aller Stimmen und einen 1 000-Gutschein eines Musikausstatters. Der Wettbewerb stand
unter dem Motto "Toleranz". So nannte auch Ben seinen Song. Und traf damit voll den Nerv. Die Freude über den ersten Platz war groß, ist Motivation, weiter zu rappen.
Vor zwei Jahren hat er angefangen, Musik zu machen. "Ohne Rappen kann ich mir mein Leben nicht vorstellen", erzählt der Wolfener. "Rappen, das liegt mir im Blut." Für Ben gab es aber auch
Zeiten, in denen ihm die Musik wichtiger war als die Schule. "Ich war oft auf der Straße, vernachlässigte das Lernen." Das sei ein großer Fehler gewesen, sagt Ben heute.
"Ich versuche meine Gefühle, ob positiv oder negativ, nicht wie andere mit Gewalt zu lösen, sondern mit verbaler Kraft auszudrücken", erklärt er. Sein "Organisator" und Freund Jörg
Fichtner meint: "Es gelingt ihm gut und immer besser." Ben ist ein Freestyler, ein Einzelgänger und Einzelkämpfer. Mit anderen gemeinsam Musik zu machen? Der Wolfener hat es versucht, aber es
habe nicht geklappt. "Ich werde meinen Weg allein gehen", hat Ben entschieden. Zur Vorbereitung des Contests haben sich der Schüler und Fichtner gut vorbereitet. Für die Musik mussten ein paar
Nächte geopfert werden, plaudern sie im MZ-Gespräch. Am Ende habe sich die Arbeit gelohnt, erzählen sie nicht ohne Stolz.
Der große Traum des jungen Rappers: Auf der großen Bühne beim Musikfestival "Splash!" zu stehen. "Das wär's", meint er. Bis dahin wird er weiter an seiner Musik und Texten arbeiten.
Auftritte in größeren Städten, darum bemühe sich Jörg Fichtner derzeit. Er findet: "Ben ist ein Super-Talent." Bei der gleichnamigen Show will er sich im kommenden Jahr bewerben. "Vielleicht
klappt es ja", hoffen beide.
In der Musikszene ist der Rapper unter "Spritze" bekannt. Nach einer Impfung beim Arzt - Ben: "Ich glaube, es war für Grippeschutz" - gaben die Kumpel dem 14-Jährigen diesen Spitznamen.
"Und seitdem bin ich "Spritze", lacht Ben. Was dem Rapper noch wichtig ist, einen guten Schulabschluss zu machen. Die Musik sei das eine, die Ausbildung das andere. "Das habe ich
begriffen."